Solidarität mit der BI Fulerumer Feld

Das Fulerumer Feld liegt im äußersten Osten Mülheims und ist Teil eines ausgedehnten Grünstreifens. Umweltschützer warnen davor, solche Gebiete zu bebauen, wie es die Mülheimer Wirtschaftsförderung vorschlägt. Durch solche Schneisen gelangt Frischluft in die Innenstadt. Im Sommer heizen sich die besiedelten Gebiete durch sie auch nicht so schnell auf.

Das Fulerumer Feld erstreckt sich mit über 20 Hektar südlich entlang der Velauer Straße zwischen dem Restaurant Haus Stich und dem Wasserturm in Mülheim-Heimaterde. Es ist Teil eines großen, zusammenhängenden regionalen Grünzugs, der sich bis nach Essen erstreckt. Die Mülheimer Wirtschaftsförderung hat ein „Wirtschaftsflächenkonzept für die Stadt Mülheim an der Ruhr“ in Auftrag gegeben. In diesem werden verschiedene Landschaftsschutzgebiete, unter anderem das Fulerumer Feld, als potentielle Bauflächen zum Beispiel zur Ansiedlung von Gewerbegebieten ausgewiesen.

Die Bürgerinitiative Fulerumer Feld und die mittlerweile über 15.000 Menschen, die die Petition der Bürgerinitiative für den Erhalt des Feldes unterzeichnet haben. Außerdem zeigen viele Bürger*innen ihre Solidarität in Form eines grünen Dreiecks. Die Bürgerinitiative fordert das Fulerumer Feld als grüne Lunge Mülheims zu erhalten! Infos und Berichte gibt es auf: www.fulerumer-feld.de und auf einer Facebook-Seite.

Zwar liegt das Fulerumer Feld auf Mülheimer Stadtgebiet, da es aber Teil des regionalen Grünzugs B ist, müsste bei einer Änderung des geschützten Status Landschaftsschutzgebiet u.a. auch die Stadt Essen zustimmen. Erfreulicherweise hat sich die für Haarzopf zuständige Bezirksvertretung III - Essen-West auf Antrag der SPD und Grünen bereits klar gegen eine Bebauung ausgesprochen und wird dieses Anliegen dem Rat der Stadt Essen weitergeben.

 

Von NFEW

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